Sprechtraining versus Stimmtraining/Stimmcoaching

Beim Sprechtraining geht es wie beim Stimmtraining um Atemarbeit und Stimmbildung sowie Resonanzübungen. Aber darüber hinaus fließt in das Sprechtraining auch die Körpersprache und bewusste Textgestaltung mit ein. Die Stimme versteht sich dabei als Machtinstrument und Ausdrucksmittel, das es bestmöglich zu nutzen gilt. In einem professionellen Stimmtraining und Sprechtraining lernt man den Körper als Resonanzraum kennen. Dies ist für die Kraft der Stimme und des stimmlichen Ausdrucks entscheidend. Beides wird im Sprechtraining erfahrbar und kann durch gezielte Übungen optimiert werden. Ein professionelles Stimmtraining oder Stimmcoaching schult und verbessert darüber hinaus die Körperwahrnehmung im Allgemeinen. Dabei liegt der Fokus auf der Körpersprache, die für wirksames Kommunizieren unerlässlich ist. Führungskräfte können im Sprechtraining auch gezielt ihre rhetorischen Fähigkeiten traineren. Dies ist besonders wichtig, wenn sie häufig in der Situation sind, eine freie Rede zu halten. Die systematische Arbeit mit Sprechausdrucksmitteln verschafft mehr Souveränität im Umgang von Redetexten und bei Präsentationen. Auch hier lohnt sich ein gezieltes Sprechtraining immens. Unter das Sprechtraining fallen auch Artikulationsübungen, die einer brillanten Aussprache dienen. Eine deutliche Artikulation ist wichtig, denn jemand, der undeutlich und verwaschen artikuliert, wird als desinteressiert und unbeteiligt wahrgenommen. Diesen Eindruck gilt es zu vermeiden. Eine Person mit klarer und deutlicher Aussprache dagegen wirkt wach, interessiert und motiviert.

Zuletzt aktualisiert am 24.12.2014 von .

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