Kein Präsentationstraining ohne Lampenfiebertraining

von Jörg Kübel

Wer präsentiert, kennt Lampenfieber in der Regel. Leider! Leider?

Unsere Kooperationspartnerin, die Rhetoriktrainerin Milena Hardt, überzeugte unsere Gäste vom Brownbag-Netzwerktreffen am 16. März 2015 davon, dass das leidige Lampenfieber sogar eine positve Seite hat. Ohne Lampenfieber würde im Körper zu wenig Spannung aufgebaut. Die Rede, der Vortrag, die Präsentation fänden nur geringen Anklang beim Publikum. Der/Die Vortragende würde als nicht engagiert und gelangweilt empfunden werden. Die Zuhörer wären es wenig später auch! Dies verhindert das Lampenfieber, das im Körper mit einem erhöhten Adrenalinausstoß einhergeht, der Körper und Stimme eine erhöhte Grundspannung verleiht. Damit sorgt für einen lebendigeren und hoffentlich auch spannenderen Vortrag.

Doch wie mit dem lästigen Angst- und Aufregungspotienzial und dem damit drohenden Blackout konstruktiv umgehen? Das wichtigste Werkzeug ist dabei die Atmung. Wer seine Bauchatmung auch in Stresssituationen bewusst einsetzen kann, ist in der Lage seine Nervosität zu steuern und zu senken. Um dies im Ernstfall zu bewerkstelligen, sollten "Trockenübungen" gemacht werden. Mit ein wenig Training kann der Fokus auf den Atem in kurzer Zeit eingeübt werden. Im Ernstfall, also vor und während eines Vortrags, fällt es dadruch leichter, von der Brustatmung zur Bauchatmung zurückzukehren.

Lampenfieber begleitet jede gute Präsentation - leider! Doch Mit der richtigen Atemtechnik wird es vom Feind zum Freund!

 

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